____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Pawnee
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Die Pawnee (gesprochen []; frĂŒher auch Paneassa oder Pani genannt) waren ein einst militĂ€risch mĂ€chtiger Indianer-Stamm der Central Great Plains, dessen traditionelles Siedlungsgebiet PĂąriruâ (âunter den [inmitten der] Pawneeâ) seit Ende des 15. Jahrhunderts entlang der NebenflĂŒsse des Missouri in Nebraska und im nördlichen Kansas lag. Anfang des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts dominierten sie den Handel entlang des Platte River, des Loup River und Republican River auf den Great Plains. Als halbsesshafte PrĂ€rie-Indianer betrieben sie Feldbau entlang der FlusstĂ€ler der PrĂ€rie und ergĂ€nzten dies durch saisonale Jagd (insbesondere auf den Bison); somit zĂ€hlten sie zum Kulturareal der PrĂ€rien und Plains. Besonders enge Kontakte unterhielten sie zu den sprachlich sowie kulturell eng verwandten Arikara (AstĂĄrahi/AstarĂĄhi) (auch als âNördliche Pawneeâ bekannt) im Norden, die zusammen mit den Sioux-Völkern der Mandan und Hidatsa den Handel entlang des oberen Missouri dominierten.
Sich selbst nannten die Pawnee Cahriksicahriks / Cahiksicahiks (âViele Personenâ, manchmal wiedergegeben als âMĂ€nner von MĂ€nnernâ oder âWahre MĂ€nnerâ), was sowohl ihre Bevölkerungszahl als auch ihre Macht widerspiegelt, spĂ€ter nannten sie sich PaĂĄri. Ihr Stammesname leitet sich wahrscheinlich von PaahĂșkasa oder PĂĄkspasaasi (âOsage-Haarschnittâ) ab, der Bezeichnung fĂŒr die unter Pawnee-Kriegern hĂ€ufige Frisur, die fĂ€lschlicherweise als Irokesenschnitt oder âMohawk haircutâ bekannt ist. Eine weitere Version leitet die Stammesbezeichnung von Paarika (âHornâ, jedoch wörtlich: âgehörnt sein [meist bezogen auf Tiere]â) oder Arika (âHornâ, dem Ursprung der Stammesbezeichnung fĂŒr die Arikara) ab, was auf die Form ihrer aufrecht frisierten Skalplocke verweist.
Durch von EuropĂ€ern eingeschleppte Krankheiten sowie militĂ€rische Konflikte mit den Apachen und Comanche (RaarĂhtaÊŸ) sowie mit den KolonialmĂ€chten bereits geschwĂ€cht, mussten sie sich spĂ€ter der aus dem Osten vordringenden kriegerischen Osage (PasĂąsiâ/PasĂąsi) sowie der numerisch mĂ€chtigeren nomadischen Lakota (PĂĄhriksukat/PaahĂksukat) (âHalsabschneiderâ, âMörderâ), Cheyenne (SĂĄhe/SĂĄhi) und Arapaho (SĂĄriÊŸitihka) (âHundefleischesserâ) â von den Pawnee kollektiv als CĂĄrarat (âfeindlicher Stammâ) oder CahriksuupiĂruÊŸ (âFeindâ) bezeichnet â erwehren, die aggressiv immer weiter auf ehemaliges Pawnee-Land vordrangen. Zudem zĂ€hlten auch die gefĂŒrchteten Kiowa (KĂĄÊŸiwa) und Plains Apache (KĂĄtahka/KĂĄtahkaÊŸ) (âfremder, westlich der Pawnee lebender Stammâ) zu ihren erbitterten Feinden. Auf Grund der Indianerpolitik der Vereinigten Staaten sowie der vorrĂŒckenden Frontier suchten westwĂ€rts vertriebene StĂ€mme (Delaware, Sauk, Fox, Kansa u. a.) ebenfalls eine neue Heimat zu finden â und dies auch gewaltsam. Gegen 1860 war die Population der Pawnee von einst ca. 12.000 auf bereits ca. 4.000 Personen reduziert. Nach nochmaligen Seuchen, ausbleibenden Ernten und Kriegen schĂ€tzte man die Pawnee auf ca. 2.400 Personen. Eine Reservation entlang des Loup River in ihrem Stammesgebiet bot jedoch gegen die andauernden ĂberfĂ€lle der Lakota keinen Schutz (die Pawnee wurden hingegen ein leichtes Ziel fĂŒr RaubĂŒberfĂ€lle); daher waren sie 1873 gezwungen, in eine neue Reservation im Indianerterritorium (dem heutigen Oklahoma) umzusiedeln. Viele Pawnee-Krieger dienten der US-Armee wĂ€hrend der Kriege gegen die Plainsindianer (1865 bis 1890) als Scouts, um ihre traditionellen Feinde aufzuspĂŒren und zu bekĂ€mpfen, die sich gegen das Vordringen der Siedlergrenze auf den Great Plains wehrten. Neben den Apache-Scouts und Crow-Scouts sind die Pawnee-Scouts die berĂŒhmtesten âIndianer-Scoutsâ.
Contents
âą Kultur
âą Geschichte
âą Demographie
âą Benennungen
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Politische Organisation
Das ĂŒber die weibliche Linie vererbte HĂ€uptlingstumcite-ref-1[1] der Pawnee bestand aus vier Bands (ĂĄkitaaruÊŸ), die zwei gegenseitig schwer verstĂ€ndliche Dialekte sprachen: Im Norden sprach die politisch zentral stark organisierte Skidi / Skiri-Föderation den sog. Skidi/Skiri-Dialekt (SK-Dialekt) (der sehr der Sprache der Arikara bzw. Nördlichen Pawnee Ă€hnelte) und der sog. South Bands-Dialekt (SB-Dialekt) wurde von den drei weiter sĂŒdlich lebenden SĂŒdlichen Bands (englisch South Bands) gesprochen, diese bildeten keine zentrale politische Einheit, sondern bestanden aus drei dominanten Bands (Gruppen): den Chaui / Chawi, Kitkehakhi und Pitahawirata. Jede der vier Pawnee Bands unterteilte sich wiederum in mehrere Dorfgruppen, die entlang der FlusslĂ€ufe lebten.cite-ref-2[2] Die Skidi / Skiri-Föderation war zwar die bevölkerungsstĂ€rkste Gruppe der Pawnee, trotzdem galten allgemein die Chaui / Chawi der SĂŒdlichen Bands als die politisch fĂŒhrende Gruppe innerhalb der Pawnee, deren fĂŒhrender HĂ€uptling (reesaahkitĂĄwiÊŸuÊŸ / riĂsaahkitawiÊŸuÊŸ) allgemein gegenĂŒber AuĂenstehenden (Indianer sowie EuropĂ€er) als Sprecher aller Pawnee Bands auftrat (jedoch besaĂ er keine politische âGewaltâ, um den anderen drei Bands eventuell strittige Themen bzw. Entscheidungen aufzuzwingen). Streitigkeiten und Gewalt zwischen den einzelnen vier Bands war in der Geschichte nicht ungewöhnlich, speziell zwischen der Skidi / Skiri-Föderation (VerbĂŒndete der Arikara) und den Chaui / Chawi (Grand Pawnee).
Skidi / Skiri-Föderation (abgl. von Ckirir/Tski'ki â âWolfâ oder Tskirirara â âim Wasser stehender Wolfâ, etwa: âWolf-Volkâ), Eigenbezeichnung CkĂrihki KuuruĂșriki (âVolk, das Wölfen Ă€hnelt, sich wie Wölfe verhĂ€ltâ, bezogen auf den Charakter und die Tapferkeit der Tiere, daher von den Franzosen als Loup Pawnee und spĂ€ter von den Amerikanern als Wolf Pawnee bezeichnet)cite-ref-3[3], waren unter den SĂŒdlichen Bands auch als Atatkipaasikasa ("Feces Lying In The Shade", wörtlich: âKot liegt im Schattenâ) bekannt.cite-ref-4[4]
âą Akapaxtsawa (âMit einem BĂŒffelschĂ€del bemaltes Tipiâ)
âą Arikarariki (âDa, wo ein Wapiti mit einem kleinen Geweih stehtâ)
âą Arikararikutsu (âDa, wo ein Wapiti mit einem groĂen Geweih stehtâ)
âą Kitkehaxpakuxtu (âDorf der Alten Erdeâ oder âAltes Erd-Dorfâ)
âą Tuhawukasa (âDorf, das sich ĂŒber einen HĂŒgel erstrecktâ)
âą Tuhitspiat bzw. TuhricpiiÊŸat (SB-Dialekt) (âDorf, das sich in die Tiefebenen ausbreitetâ)
âą Tuhutsaku (âDorf innerhalb einer Schluchtâ)
âą Tukitskita (âDorf entlang eines Flussarmesâ)
âą Turawiu (war lediglich ein Teil eines Dorfes)
âą Turikaku (âZentrales Dorfâ, âHaupt-Dorfâ)
âą Tuwarakaku (âDorf innerhalb eines dichten Waldesâ)
âą Tskisarikus (âFischadlerâ)
âą Tstikskaatit (âBlack-Ear-of-Cornâ, d. h. âSchwarzer Maisâ)
Politisch unabhÀngig, jedoch auf Grund ihres Dialekts sowie ihrer Stammesgebiete wurden folgende Bands innerhalb der Pawnee zur Skidi-Föderation gezÀhlt:
âą Tskirirara (âim Wasser stehender Wolfâ, waren namensgebend fĂŒr die Skidi-Föderation)
âą PĂĄhukstaatuÊŸ (SK-Dialekt), PĂĄhukstaatuÊŸ (SB-Dialekt) oder Pahukstatu (âKĂŒrbis-Rebstock-Dorfâ)
âą Panismaha (auch Panimaha, ca. 1770 spaltete sich diese Gruppe von den Skidi ab, wanderte sĂŒdwĂ€rts ins Gebiet der Texas-Arkansas-Grenze, verbĂŒndete sich dort mit den Taovayas/Tawehash (einem Stamm der Wichita), Tonkawa, Yojuanes und anderen texanischen StĂ€mmen zuerst gegen Lipan Apache, dann gegen die Comanche)
SĂŒdliche Bands â von der Skidi / Skiri-Föderation als TuhaĂĄwit ("East Village People", d. h.: âVolk im Ostenâ) bezeichnet
âą CĂĄwiiÊŸi (SB-Dialekt), CawiĂ (SK-Dialekt), auch: Tsawi, heute meist Chaui (offizielle Schreibweise der Pawnee Nation) oder Chawi (wegen der Lage ihres Stammesgebiets als "People in the Middle" - âVolk in der Mitteâ bezeichnet; manchmal wird der Name auch als âJene, die um Fleisch bettelnâ wiedergegeben), auf Grund ihrer politischen FĂŒhrungsrolle von den EuropĂ€ern als Grand Pawnee bezeichnet
âą KĂtkehahki (SB-Dialekt), KĂtkahaahki (SK-Dialekt), auch: Kitkahaki oder Kitkehaxki (wörtlich: âJene, die in kleinen ErdhĂŒtten wohnenâ oder âJene, die im kleinen Dorf mit schlammigem Boden wohnenâ), auf Grund ihrer Dominanz des Middle Republican Rivers auch als Republican Pawnee bezeichnet
âą KitkehahkisĂșraariksisuÊŸ (SB-Dialekt) bzw. KĂtkahaahkisuraariksisuÊŸ (SK-Dialekt) (eigentl. Kitkahahki Band, wörtlich âwahre Kitkahahkiââ; im spĂ€ten 19, Jahrhundert spalteten sich Kitkahahki in zwei Bands auf, diese war die gröĂere von beiden)
âą Kitkehahkiripacki (SB-Dialekt) bzw. KĂtkahaahkiripacki (SK-Dialekt) (wörtlich âLittle Kitkahahkiâ, eine kleine Splittergruppe, die sich im spĂ€ten 19. Jahrhundert von der Hauptgruppe löste)
âą Piitahawiraata (SB-Dialekt), PiĂtahaawĂŹraata (SK-Dialekt), auch: Pitahauirata, Pitahaureat, heute meist: Pitahawirata (offizielle Schreibweise der Pawnee Nation) (wörtlich: âJene, die flussabwĂ€rts gehen, d. h. nach Ostenâ), von den Franzosen auch als Tapage Pawnee (âSchreiende, heulende Pawneeâ) und daher spĂ€ter seitens der Amerikaner auch als Noisy Pawnee (âLaute, lĂ€rmende Pawneeâ) bezeichnet (beide Fremdbezeichnungen stĂŒtzen sich auf die Ăbersetzung von PiĂta (SB-Dialekt) bzw. PiĂta (SK-Dialekt) als âMann, Menschâ und Rata als âschreienâ)cite-ref-5[5]
âą Piitahawiraata bzw. PiĂtahaawĂŹraata (eigentl. Pitahawirata, fĂŒhrende Gruppe)
âą Kawaraakis (SB-Dialekt), heute meist Kawarakis (evtl. abgl. vom Arikara-Wort Kawarusha - âPferdâ und dem Pawnee-Wort Kish - âVolkâ, die Bezeichnung könnte sich jedoch auch von dem mit dieser Gruppe assoziierten Heiligen BĂŒndel namens âKawaraĂĄÊŸaâ ableiten, andere Pawnee behaupteten, die Kawarakis sprĂ€chen wie die nördlich lebenden Arikara, daher gehörten sie vielleicht zu den 1794â1795 von den Lakota aus ihren Dörfern vertriebenen Arikara, die sich dann ihren sĂŒdlich lebenden Pawnee-Verwandten anschlossen)
Traditionelles Stammesgebiet
WĂ€hrend des spĂ€ten 18. und frĂŒhen 19. Jahrhunderts (und vor dem Jahr 1833) siedelten die vier Pawnee Bands in Gruppen von Siedlungsclustern entlang bedeutender NebenflĂŒsse des Missouri River (kĂcpaarukstiÊŸ / kicpaĂĄrukstiÊŸ) (wörtlich: âheiliges Wasserâ) im mittleren Nebraska und nördlichen Kansas. Zum Zeitpunkt der ersten Kontakte zu den EuropĂ€ern (Spanier und spĂ€ter Franzosen) bildeten sie mit einer geschĂ€tzten Bevölkerungszahl von zehn- bis zwölftausend Personen einen der gröĂten und bekanntesten halbsesshaften PrĂ€rie-StĂ€mme und dominierten militĂ€risch sowie politisch diese sowohl fĂŒr den Handel als auch fĂŒr Ackerbau und (spĂ€ter Pferdezucht und Viehwirtschaft) gĂŒnstige Region der PrĂ€rie (hĂșraahkatuusuÊŸ / kuĂșhaaruÊŸ) (âflaches Landâ).
Im Nordwesten und Norden lebte die Skidi / Skiri-Föderation, historisch auch als Loup Pawnee oder Wolf Pawnee bekannt; ihr Stammesgebiet erstreckte sich vom SĂŒdufer des Niobrara River (kĂckatariÊŸ) (wörtlich: âschnell flieĂendes Wasserâ) sĂŒdwĂ€rts bis zum Nordufer des Platte River (kĂckatus / kĂckatus) (wörtlich: âflacher Flussâ); ihre Dörfer (einst mindestens dreizehn) konzentrierten sich hierbei entlang der FlusslĂ€ufe des Elkhorn River (kicita) sowie der vielen NebenflĂŒsse des von den EuropĂ€ern nach ihnen benannten Loup River (ickariÊŸ/ickĂĄriÊŸ) (wörtlich: â[Fluss, wo] viele Indian potatoes [wachsen]â), seit dem frĂŒhen 19. Jahrhundert jedoch lebten die Skidi / Skiri nur noch in einem Dorf entlang des Nordufers des Loup Rivers.
SĂŒdlich von ihnen entlang der beiden Ufer des Platte Rivers sowie sĂŒdwĂ€rts bis beiderseits des Republican River (mit Jagdgebieten sĂŒdwĂ€rts bis zum Solomon River (kiicawiicaku) (wörtlich: âFrĂŒhling am Flussuferâ) und Smoky Hill River (aahkĂĄwirarahkata) (wörtlich: âgelbe Klippen bzw. Flussuferâ)) in Kansas lebten die drei South Bands Pawnee: die Kitkehahki (Republican Pawnee) im Westen, die Chaui / Chawi (Grand Pawnee) im Zentrum und die Pitahawirata (Tappage Pawnee / Noisy Pawnee) im Osten.
Die Kitkehahki Pawnee, historisch meist als Republican Pawnee bekannt, und ihre Siedlungen dominierten den Mittellauf des von den Franzosen nach ihnen benannten Republican Rivers, ihr Stammesgebiet wurde im Norden vom Platte River begrenzt und umfasste im SĂŒden den Prairie Dog Creek, einen Nebenfluss des Republican River im Norden von Kansas. Unter dem Druck der Kansa (ĂĄrahuÊŸ / ĂĄrahuÊŸ) hatten sie jedoch ihr ursprĂŒngliches Stammesgebiet aufgegeben und waren seit ca. 1811 entlang des Loup River ansĂ€ssig, um Schutz durch die Skidi / Skiri-Föderation zu finden.
Die Chaui / Chawi Pawnee, auf Grund ihrer politischen FĂŒhrungsrolle seitens der Franzosen (und spĂ€ter Amerikanern) als Grand Pawnee bezeichnet, siedelten in mehreren Dörfern sĂŒdlich des Platte River sowie beiderseits des Republican Rivers; ihr Stammesgebiet lag fast "zentral" zwischen den flussaufwĂ€rts (westlich) lebenden Kitkehahki Pawnee, den flussabwĂ€rts (östlich) lebenden Pitahawirata (Tappage Pawnee / Noisy Pawnee) und der Skidi-/Skiri-Föderation direkt im Norden. Ab dem spĂ€ten 18. Jahrhundert bezogen die Chaui / Chawi Pawnee zwei groĂe Siedlungen sĂŒdlich des Platte River, um militĂ€risch sowie organisatorisch gegen auf ihr einstiges Stammesland westwĂ€rts vordringende StĂ€mme (die jedoch selbst auf der Flucht vor der fortschreitenden Frontier waren) vorgehen zu können.
Die Pitahawirata Pawnee, historisch auch als Tappage Pawnee oder Noisy Pawnee bekannt, waren die östlichste und zugleich kleinste Band der Pawnee und lebten in mehreren Dörfern sĂŒdlich des Platte River sowie beiderseits des Republican Rivers. Ab dem spĂ€ten 18. Jahrhundert bewohnten sie nur noch eine einzige Siedlung, die sich zumeist in der NĂ€he der Chaui / Chawi Pawnee befand; Mitte des 19. Jahrhunderts bewohnten sie vermutlich zusammen mit den Chaui / Chawi Pawnee ein Dorf (da keine separate Nennung oder Ortslage fĂŒr eine Pitahawirata-Siedlung genannt wird).
Kultur
Jede dieser Bands (Gruppen) war in mehrere Dorfgemeinschaften (ituĂșruÊŸ â âDorfâ, bzw. kĂtkahaaruÊŸ â âDorf aus ErdhĂŒttenâ) unterteilt, die die soziale Basiseinheit des Pawneevolkes bildeten. Sie wohnten in groĂen, kuppelförmigen, erdbedeckten HĂŒtten, benutzten aber das Tipi (karacaape / kĂĄracapiÊŸ) (âvon oben nach unten schrĂ€g drapierte HĂ€uteâ) bei der kollektiven BĂŒffeljagd (rahkĂĄtahuuruÊŸ) (âZug auf die High Plainsâ). Die ErdhĂŒtten (ĂĄkaraarataaÊŸuÊŸ) der Pawnee besaĂen eine ovale Form, wurden von einem GerĂŒst aus 10â15 Stangen getragen, das mit Weidenzweigen, Erde und Grassoden bedeckt war. Im Scheitelpunkt der HĂŒtte befand sich eine Ăffnung, die als Rauchabzug (iriĂrasaakaratawi oder iriĂraacusaakaratawi genannt) und Fenster diente. Der Boden der HĂŒtte lag etwa 3 FuĂ (ca. ein Meter) unterhalb des Erdbodens und die TĂŒr (ĂwatuuruÊŸ genannt) konnte des Nachts durch ein Bisonfell verschlossen werden. In groĂen HĂŒtten lebten 30 bis 50 Personen, ein Dorf hatte zwischen 300 und 500 Einwohner und 10 bis 15 Haushalte. Jede HĂŒtte war in eine Nord- und eine SĂŒdhĂ€lfte oder zwei Sektionen geteilt, die jeweils von einem Oberhaupt gefĂŒhrt wurden, und jede Sektion bestand aus drei Familien. Die Zugehörigkeit zu einer HĂŒttengemeinschaft wurde flexibel gehandhabt. Wenn die Familien von der BĂŒffeljagd im Sommer oder Winter zurĂŒckkamen, konnten sie sich eine neue HĂŒtte aussuchen, obwohl sie gewöhnlich in demselben Dorf blieben. Die BĂŒffeljagd wurde von der ganzen Dorfgemeinschaft gemeinsam unternommen und die Pawnee verlieĂen wĂ€hrend dieser Zeit ihre festen Siedlungen und wohnten in Tipis; diese mehrere Wochen andauernden JagdausflĂŒge auf den Plains westlich des Territoriums der Pawnee wurden als kataÊŸat (âauf die Jagd gehenâ, wörtlich jedoch: âeinen Kriegszug unternehmenâ) bezeichnet, da die JagdgrĂŒnde sich in den Stammesgebieten der feindlichen nomadischen Plains-StĂ€mme (Comanche, Kiowa, Plains Apache, Cheyenne und Arapaho) befanden.
Die Frauen nutzten als Ackerbaumethode die Mischkultur. Sie bauten die drei wesentlichen indianischen FeldfrĂŒchte (auch als Drei Schwestern bezeichnet) an: mehrere Sorten von Mais (rĂkiisuÊŸ) (hierunter bevorzugt dunkelblaue und gemischtfarbige Maissorten, jedoch auch rotfarbigen Hartmais (kiceĂ©rit) und gelben Hartmais (kiceeriktahkata) sowie Zuckermais (rikiistĂĄkarus / rĂkistakarus)), mehrere Sorten Squash (pĂĄhuks) und verschiedenartige Bohnen (ĂĄtit / atiik) (hierunter Gartenbohne (/ĂĄtiktariiÊŸus), Limabohne (ĂĄtikatus)) an, zudem betrieben sie auch Handel mit benachbarten StĂ€mmen, um weitere begehrte Nahrungsmittel zu erhalten (z. B. spezielle Maissorten: rĂkiisastarahi / rikiisĂĄstarahi â âArikara-Maisâ und rĂkispasaasi / rikiispasaasi â rotfarbigen âOsage-Maisâ).
AuĂerdem waren sie sehr geschickt in der Kunst der Töpferei.
Die Pawnee hatten eine matrilineare Kultur, d. h. die Abstammung wurde ĂŒber die Mutter definiert. Ein junges Paar zog traditionell in die HĂŒtte der Brauteltern (MatrilokalitĂ€t). Der frauenzentrierte Wohnsitz (Residenzregel) verstĂ€rkte die engen Beziehungen zwischen der Ehefrau, ihren Schwestern, ihrer Mutter und deren Schwestern (Tanten), wĂ€hrend die Familie des Ehemannes nicht als verwandt angesehen wurde. Alle Verwandtschaftsbeziehungen bezogen sich auf nur eine MĂŒtterlinie; alle Söhne heirateten hinaus (Exogamie) und zogen zu ihren zukĂŒnftigen Ehefrauen, Töchter holten sich EhemĂ€nner aus anderen Abstammungsgruppen herein. EhemĂ€nner blieben ihrer eigenen Familie zugerechnet und konnten daher keinerlei Rechte auf Nachfolge, Besitz oder Erbe innerhalb der Familie ihrer Ehefrau erwerben.
Innerhalb der HĂŒtten-Sektionen wurden die Frauen in drei Gruppen eingeteilt:
âą verheiratete jĂŒngere Frauen, die die Hauptlast der tĂ€glichen Arbeit trugen,
âą junge, ledige Frauen, die ihre Aufgaben kennenlernten, und
⹠Àltere Frauen, die fĂŒr die Erziehung und Obhut der kleinen Kinder verantwortlich waren.
HĂ€uptlinge (kĂĄhiiki / kahiĂki oder reesaĂĄruÊŸ / riisaĂĄruÊŸ) einer Band oder einer Dorfgruppe, Priester und MedizinmĂ€nner (kaahuĂșruÊŸ) (âmĂ€chtiger Mannâ) wurden durch Klassenunterschiede begĂŒnstigt, so wurde die Tochter eines HĂ€uptlings als CtiisaĂĄruÊŸ (âweiblicher HĂ€uptlingâ) bezeichnet und die Familie eines HĂ€uptlings fĂŒhrte sich meist auf eine lange Lineage von frĂŒheren HĂ€uptlingen zurĂŒck. Jeder HĂ€uptling eines Dorfes oder einer Band besaĂ ein Heiliges BĂŒndel (engl.: âSacred bundleâ, cuhĂĄriipiiruÊŸ oder caĂĄtki genannt); so hatten z. B. die Kawarakis-Dorfgruppe der Pitahawirata Band ein als KawaraĂĄÊŸa bekanntes Heiliges BĂŒndel, die Skidi / Skiri-Föderation eins namens CĂĄhikspaarukstiÊŸ (âHeilige Personâ). Geisterbeschwörern wurden besondere KrĂ€fte gegen Krankheiten, feindliche ĂberfĂ€lle und Nahrungsmangel zugesprochen. Priester (kĂșrahus) waren mit der Darbietung von Ritualen und heiligen GesĂ€ngen beauftragt. Neben Medizinmann- und Jagdgesellschaften hatten die Pawnee auch Kriegergesellschaften.
Jeder HĂ€uptling einer Band musste vor einer Entscheidung immer den Stammesrat (kaawiitik oder reesaarakaaruÊŸ/reesaaruÊŸ-rarahkaawi â âVersammlung, Beratung der HĂ€uptlingeâ), bestehend aus mehreren HĂ€uptlingen (kĂĄhiiki / kahiĂki oder reesaĂĄruÊŸ / riisaĂĄruÊŸ genannt), deren Beratern/Assistenten (sawaĂĄhaku genannt), KriegshĂ€uptlingen (rĂ©hkita / rĂhkita oder raĂĄwiirakuhkitawiÊŸuÊŸ), MedizinmĂ€nnern und Priestern einberufen, die Versammlung fand gewöhnlich in der Behausung des HĂ€uptlings statt (riisaĂĄrakaaruÊŸ â âHaus des HĂ€uptlingsâ).
Traditionelle Religion
Die ethnische Religion der Pawnee kennt ein groĂes Pantheon naturgestaltiger Gottheiten, wobei es einige Unterschiede in der Mythologie der âSkidi / Skiri-Föderationâ und der âSĂŒdlichen Bandsâ (Kitkehahki/Republican Pawnee, Chaui/Grand Pawnee, Pitahawirata/Tappage Pawnee/Noisy Pawnee) gibt. Die âSkidi / Skiri-Föderationâ hatte ein Glaubenssystem, das sich auf sichtbare Objekte (Sterne) am Nachthimmel konzentrierte. Sterne östlich der MilchstraĂe gelten darin als mĂ€nnliche Götter, wĂ€hrend die weiblichen MĂ€chte am westlichen Himmel herrschten. Die âSĂŒdlichen Bandsâ erkannten eine schöpferische Kraft einiger Himmelsobjekte und meteorologischer PhĂ€nomene an, verlieĂen sich aber weitgehend auf Tiere als UnterstĂŒtzung und FĂŒhrung.
Eine Ausnahme fĂŒr die nordamerikanischen Stammesreligionen ist die ausgeprĂ€gte Hochgottgestalt Tirawahat/Tirawahut (SB-Dialekt - âAusdehnung des Universumsâ, âdie weite Ausdehnungâ, identifiziert mit dem Himmel) oder AhakaahuraarikĂŹtaku (SK-Dialekt - âJener, der seine Welt oberhalb hatâ), der als Schöpfergott und als personifizierter, jedoch unerkennbarer Atius Tirawa (SB-Dialekt) bzw. AtĂÊŸas tiĂtaku ahikĂtaku (SK-Dialekt - âunser Vater obenâ) fungierte.cite-ref-6[6] Die Pawnee glaubten, dass er die Menschen das TĂ€towieren, Feuermachen, Jagen, die Landwirtschaft, Sprache und Kleidung, religiöse Rituale (einschlieĂlich der Verwendung von Tabak und heiligen BĂŒndeln) sowie die Opfer gelehrt habe. Er wurde mit den meisten NaturphĂ€nomenen in Verbindung gebracht, darunter Sterne und Planeten sowie mit seinen 16 Manifestationen (z. B. Wind, Wolken, Licht, Sturm, Regen, Donner, Blitz usw.) Er griff nicht in den Alltag der Menschen ein, seine Allmacht wurde zwar angebetet, aber andere Götter galten den Menschen als nĂ€her. Als Himmelsgott stand ihm seine Frau, die Mutter- und Erdgöttin AtĂraÊŸ (âUnsere Mutterâ, wörtlich: âMutter Maisâ, identifiziert mit der Erde) zur Seite, sie wurde mit dem lebenswichtigen Mais assoziiert. Sie ist zustĂ€ndig fĂŒr die Fruchtbarkeit der Pflanzen, der Tiere und damit entscheidend fĂŒr das Wohlergehen der Menschen.
Laut Ăberlieferung wurde der mĂ€nnliche HuupirĂkucuÊŸ (Morgenstern, wörtlich: "groĂer Stern", identifiziert meist mit Mars - Magnitude â2,91 mag, manchmal auch Venus) im Osten als erster erschaffen; als Kriegsgott war er Krieger und zugleich Götterberater. Nach ihm wurde der weibliche CuupirĂktaaka (Abendstern, wörtlich: "weiĂer [weiblicher] Stern", identifiziert mit Jupiter - Magnitude â2,94 mag oder mit Venus - Magnitude â4,67 mag) im Westen erschaffen; als Vegetations- bzw. Fruchtbarkeitsgöttin symbolisierte sie ebenfalls die Natur und die Frauen und widersetzte sich dem göttlichen Plan, die Menschheit zu erschaffen. Morgenstern ("Mars / Kriegsgott") musste mit seinem Feuerball eine Reihe von KrĂ€ften am westlichen Himmel bekĂ€mpfen und ĂŒberwinden, um sich schlieĂlich mit Abendstern ("Jupiter (Venus) / Vegetations- bzw. Fruchtbarkeitsgöttin") zu paaren. Der erste auf diese Weise geschaffene Mensch war ein MĂ€dchen. Die bedeutenden MĂ€chte "Donner", "Blitz", "Wolke" und "Wind" im Westen gehorchten dem Abendstern. Durch stĂ€ndigen Gesang erzeugten sie die Erde, auf der das erste MĂ€dchen (das Kind der Abend- und Morgensterne) platziert wurde. Dieses Ereignis wurde durch die "Skidi-/Skiri-Föderation" mit dem Morgenstern-Ritual rituell gefeiert.
Die Sonnengottheit SakuĂșruÊŸ/Shakuru ("Sonne") und die Mondgottheit PĂĄh ("Mond") waren die letzten aller Götter, die in den Himmel gesetzt wurden. Ihr Nachkomme war der erste Junge, und er wurde zum ersten MĂ€dchen ebenfalls auf die Erde gesetzt. In der Mythologie der "Skidi-/Skiri-Föderation" haben diese beiden Götter ansonsten einen relativ geringen Stellenwert.
Awitakaahaksa (Meteoriten, wörtlich: "nach unten fliegend kommen") brachten den Findern GlĂŒck. Die "Skidi / Skiri" betrachteten diese als Kinder von AhakaahuraarikĂŹtaku bzw. Tirawahat/Tirawahut, die auf die Erde geschickt wurden.
Sechs groĂe Sterne reprĂ€sentierten andere Götter, die von AhakaahuraarikĂŹtaku (Tirawahat/Tirawahut) kontrolliert wurden und durch die Pawnee in Ritualen um Anwesenheit angefleht wurden. Zwei von ihnen waren die weiblichen SĂŒdwest- und Nordweststerne. Die mĂ€nnlichen Sterne waren der Nord-, der Nordost-, der SĂŒdost- und der SĂŒdstern und hatten spezifische Aufgaben zu erfĂŒllen:
âą der KarariĂwari (Nordstern (Polarstern), wörtlich: "einer, der sich nicht bewegt", Magnitude 1,97 mag) war der Sohn des SĂŒdsterns. Er wachte ĂŒber die Menschen und musste seinen Posten halten (da er ein geeignetes Mittel zur Feststellung der geografischen Nordrichtung ist).
âą der Nordoststern (oder GroĂe Schwarze Meteoritenstern) kontrollierte die Tiere, insbesondere den Amerikanischen Bison. Er war auch fĂŒr die Verschiebung vom Tag zur Nacht zustĂ€ndig. Einigen "Skidi / Skiri" zufolge war dieser unidentifizierte und rĂ€tselhafte Stern ein BĂŒffelbulle, der den Himmel auf seinem RĂŒcken trug. In der Mythologie der "SĂŒdlichen Bands" wird dieser Gott ĂŒberhaupt nicht erwĂ€hnt und nur eine Reihe der anderen Sterngötter.
âą der SĂŒdoststern (oder Antares / Rote Stern, Magnitude 1,09 mag) regelte den Tagesanbruch und hatte AutoritĂ€t unter den Tieren.
âą der CkĂrihki-tiÊŸuuhac (SĂŒdstern (Sirius / Wolfstern), wörtlich: "Wolf wurde ausgetrickst/getĂ€uscht Stern", Magnitude -1,46 mag) erhob sich manchmal am Himmel, um zu sehen, ob sein Sohn KarariĂwari (Nord-/Polarstern) auf seiner festen Position blieb. SĂŒdstern (Wolfstern) ist der hellste Stern am Nachthimmel und regierte im Land der Toten und bewachte als Hundsstern die "Pfade der Seelen" (in der MilchstraĂe), die die toten Menschen in sein Reich fĂŒhrten. Er erhielt keine Gebete, und es wurde keine Zeremonie in seinem Namen abgehalten.
Die Pawnee benutzten die Astronomie auch fĂŒr praktische Dinge, so zum Bestimmen der gĂŒnstigsten Zeit zur Maispflanzung.
WĂ€hrend sich die "Skidi / Skiri" in hohem MaĂe auf die KrĂ€fte und die Hilfe von Sternen, Sternbilder und anderen Objekten im Kosmos verlieĂen und diese die höchsten Götter bildetencite-ref-feest-7-0[7], vertrauten die "SĂŒdlichen Bands" vor allem auf die Hilfe und den Rat einer Reihe von Naturgöttern (Götter der "Biologie") und Tiergöttern (Götter der "Heilkunde"), die als Vermittler zwischen den Göttern im Himmel fungierten, und die Menschen mittels ihrem Rat fĂŒhrten und lehrten.cite-ref-feest-7-1[7]
Das Morgenstern-Ritual
Bis in die 1840er Jahre gab es bei der "Skidi / Skiri-Föderation" (auch: Loup Pawnee bzw. Wolf Pawnee) ein Menschenopfer-Ritual wĂ€hrend des FrĂŒhlingsĂ€quinoktiums, das dem Morgenstern gewidmet war (wahrscheinlich nur durch das Dorf TuhwaahĂșkasa - "Village Across A Hill, Village On The Crest" durchgefĂŒhrt). Das Ritual war eng mit dem Schöpfungsmythos der Pawnee verbunden, in dem Morgenstern ("Mars / Kriegsgott") gewaltsam sich mit Abendstern ("Jupiter (Venus) / Vegetations- bzw. Fruchtbarkeitsgöttin") vereinigte und diese zu seiner Frau machte, die aus dieser Verbindung geborene jungfrĂ€uliche Tochter war der erste Mensch. Daher war das Opfer meist ein von einem anderen Stamm gefangenes jungfrĂ€uliches MĂ€dchen. Man behandelte das MĂ€dchen zunĂ€chst gut und errichtete ein kunstvolles Schafott fĂŒr die Opferung. Bevor der Morgenstern am Opferungstag aufging, wurde das MĂ€dchen auf das Schafott gefĂŒhrt. Wenn der Stern am Horizont erschien, öffneten MedizinmĂ€nner den Brustkorb des MĂ€dchens und durchbohrten den Körper mit Pfeilen. Auf Grund der vorrĂŒckenden Frontier sowie um die Handelsbeziehungen zu Amerikanern nicht zu gefĂ€hrden, versuchten zunehmend wichtige HĂ€uptlinge - darunter Lachelasharo (Knife Chief) und sein berĂŒhmter Sohn und Nachfolger Petalesharo (Man Chief, ca. *1797 â â 1836), die Menschenopfer zu beenden. FĂŒr April 1827 ist ein Rettungsversuch durch den Indianer-Agenten John Dougherty und einige einflussreiche Pawnee-AnfĂŒhrer ĂŒberliefert - jedoch war dieser erfolglos und das Cheyenne-MĂ€dchen wurde geopfert. In ihrem Buch The Lost Universe (Das verlorene Universum) beschreibt die Autorin Gene Weltfish, wie "Haxti", ein gefangenes 14-jĂ€hriges Oglala-Lakota-MĂ€dchen (CuukĂșraara - "weibliche Oglala") von den Pawnee am 22. April 1838 rituell getötet wurde.cite-ref-8[8] Man nimmt an, dass sie das letzte Menschenopfer der Pawnees war.cite-ref-9[9]
Geschichte
Kampf gegen Apachen und Spanier (ca. 1650âca. 1740)
Francisco VĂĄsquez de Coronado besuchte die benachbarten Wichita 1541 und traf dabei auf einen Pawnee-HĂ€uptling aus dem Dorf Harahey. WĂ€hrend des siebzehnten und Anfang des achtzehnten Jahrhunderts begannen berittene Plains-Apachen (Jicarilla, Lipan, Mescalero) und Navajo (DinĂ©), Dörfer der Pawnee, Wichita und der Caddo zu ĂŒberfallen und zu berauben.cite-ref-handbook-10-0[10] Hierbei brannten sie die Dörfer nieder, töteten so viele Krieger wie möglich und verschleppten die Kinder und Frauen in die Sklaverei. Die Apachen und Navajo verkauften ihre Sklaven in New Mexico an die Spanier und Pueblo-Indianer und im Osten an die Franzosen. Der Sklavenhandel wurde so lebhaft, so dass die Bezeichnung Pawnee im 17. und 18. Jhd. ein Synonym fĂŒr Sklave wurde. Diese RaubzĂŒge und Sklavenjagden der Apachen (und der Sklavenmarkt der Franzosen und Spanier) zwangen die Pawnee (sowie die Wichita und Caddo), ihre einst weitlĂ€ufigen und offenen Dörfer aufzugeben und zentralisierte, von Palisaden umgebene und durch Posten gesicherte Siedlungen zu errichten. 1720 besiegten die Pawnee die Expedition von Pedro de Villasur, der versucht hatte, mit 40 spanischen Soldaten und zwanzig Pueblo-Kriegern die Pawnee von französischen HĂ€ndlern und deren Einfluss fernzuhalten, und hierbei den Tod fand. Seit kurzem hatten die Pawnee begonnen, mit den Franzosen Handel zu treiben, und diese ab 1750 als ihre VerbĂŒndete gegen ihre Feinde gewonnen. Mit Hilfe französischer Waffen und Munition waren die Pawnee nun imstande, sich gegen die pausenlosen Raub- und SklavenzĂŒge der Apachen zur Wehr zu setzen.
BĂŒndnis mit Franzosen und Comanche, VerdrĂ€ngung der Apachen von den Plains (ca. 1740âca. 1775)
1746 dienten die Pawnee zudem als Vermittler zwischen den Comanchen und den Franzosen, was deren HĂ€ndlern ermöglichte, bis ins spanische Territorium nach Santa Fe vorzudringen und die Comanche mit Gewehren und Munition zu versorgen.cite-ref-11[11] Dies ermöglichte den bereits berittenen Comanche (zusammen mit ihren VerbĂŒndeten, den Wichita, Tonkawa, Caddo und Gruppen der Pawnee) gegen die ebenfalls berittenen, aber nicht ĂŒber Gewehre verfĂŒgenden Apachen erfolgreich Krieg zu fĂŒhren und diese endgĂŒltig in die Berge New Mexicos und Mexikos sowie in die Randgebiete der SĂŒdlichen Plains im SĂŒden von Texas zu verdrĂ€ngen.
Mit dem Auftreten der Comanche auf den Great Plains und deren kriegerischen EinfĂ€llen in die östliche Apacheria gelangten die Comanche durch Raub und Handel in den Besitz groĂer Pferdeherden; zudem entwickelten sie sich zu den ersten erfolgreichen PferdezĂŒchtern und den besten Reitern unter den PrĂ€rie-Indianern. Bald besaĂen die Comanche einen Ăberschuss an Pferden von ca. 90.000 bis 120.000 Tieren, vermittelten die Pferde per Handel und Tausch nach Norden zu StĂ€mmen wie den Crow weiter und galten weit und breit als der pferdereichste Stamm auf den Plains. Dies fĂŒhrte zwangslĂ€ufig zu hĂ€ufigen Konflikten, da die an Pferden armen, halbsesshaften und mit französischen Gewehren bewaffneten Pawnee, Kansa und Osage, statt langwierige Verhandlungen zu fĂŒhren, oft einfach ihre Handelspartner erschossen und die Pferde mitnahmen. WĂ€hrend die Pawnee und Osage inzwischen auch Pferde besaĂen (meist geraubte Comanche-Pferde), eskalierte der Konflikt 1746 in einem groĂen Krieg zwischen den Pawnee und Comanche. Nachdem die gröĂten Kampfhandlungen beendet waren, traten die Pawnee, wie bereits erwĂ€hnt, sogar als Vermittler zwischen Franzosen und Comanche auf. 1750 schmiedeten die Wichita zwischen Pawnee und Comanche Frieden, bereits im folgenden Jahr besiegten die nun verbĂŒndeten StĂ€mme gemeinsam ihre Feinde, die Osage.
PferderaubzĂŒge gegen Comanche (ab ca. 1780) und Kriege gegen Osage (ab ca. 1750)
Obwohl viele Comanche 1750 in die Gegend sĂŒdlich des Arkansas River gezogen waren, blieben die Yaparuhka und Jupe nördlich des Flusses, bekĂ€mpften bis 1775 Lakota und Cheyenne in den Black Hills und beraubten die Dörfer der Arikara entlang des Missouri (bis 1805 war der North Platte River, der nördliche Quellfluss des Platte River, zudem als Padouca/Comanche Fork bekannt). Der Frieden zwischen Pawnee und Comanche war nicht von Dauer, und die Pawnee ĂŒberwanden groĂe Entfernungen, um in New Mexico und Texas die Pferde der Comanche, Kiowa und Kiowa-Apachen (gelegentlich auch der Apachen) zu rauben. Ăblicherweise zogen 10 bis 30 Krieger zu FuĂ auf Raub aus und kehrten, falls erfolgreich, beritten und mit Skalps, GĂŒtern und Gefangenen zurĂŒck. Dieser Taktik wegen nannten die berittenen Kiowa die Pawnee und Osage verĂ€chtlich Wanderer oder SpaziergĂ€nger. Dies fĂŒhrte wiederum zu heftigen Auseinandersetzungen und KĂ€mpfen (1790â1793 und 1803).
Obwohl sie durch die Pawnee-Comanche-Allianz 1751 eine Niederlage erlitten hatten, expandierten die Osage und erweiterten ihr Stammesgebiet auf Kosten der Pawnee und Comanche nach Norden, Westen und SĂŒden erheblich. Die Pawnee verlieĂen daher trotz ihres Sieges ihre Gebiete in Kansas und zogen nach Norden ins Platte Valley in Nebraska, die Comanche orientierten sich weiter nach Westen und SĂŒden. Zudem litten die Pawnee unter den Angriffen der von Briten bewaffneten Sioux (Lakota, Nakota) und Osage, da die Franzosen im Pariser Frieden 1763 Louisiana aufgaben und die Pawnee somit ihre wichtigsten VerbĂŒndeten sowie Waffenlieferanten verloren.
Konflikte mit Plains-StĂ€mmen, Verlust der Dominanz (ab ca. 1790âca. 1879)
Bereits durch mehrere Seuchen stark geschwĂ€cht und durch die stĂ€ndigen Kriege gegen Blackfoot, Lakota, Comanche, Osage, u. a. dezimiert, konnten die Pawnee ihre Macht nicht lĂ€nger behaupten und gerieten immer weiter in die Defensive. Waren sie gegen 1720 noch der dominante Stamm in Nebraska und Kansas, so hatten nun ihre Feinde die Oberhand gewonnen. Daher wanderten auch mehrere Gruppen der Pawnee nach SĂŒden und schlossen sich ihren bereits stark dezimierten Wichita-Verwandten entlang des Red River an. Als sich 1771 ca. 300 nördliche Pawnee nach einem Handelsbesuch gleich bei den Wichita niederlieĂen, vermischten sie sich mit den Wichita und wurden als Asidahesh/Asidahetsh (Pawnee-Name) bzw. als Akwits/Akwesh (Wichita-Name) bekannt.cite-ref-handbook-10-1[10]
Durch den Wegzug der Pawnee und Comanche aus den Zentralen Plains entstand plötzlich ein Machtvakuum, in das plĂŒndernde StoĂtrupps der Cheyenne und Arapaho vorstieĂen. Sie behaupteten sich gegenĂŒber allen StĂ€mmen erfolgreich, die noch Anspruch auf das Gebiet erhoben (Comanche, Kiowa, Kiowa-Apachen, Pawnee und Ute), wurden die wichtigsten HĂ€ndler auf den Plains sowie ab 1840 VerbĂŒndete der Comanche und Kiowa. Die Pawnee hingegen hatten bis zur Niederwerfung der Arapaho und Cheyenne durch die Amerikaner 1877â1879 unter den stĂ€ndigen ĂberfĂ€llen und PferdediebstĂ€hlen der verbĂŒndeten StĂ€mme zu leiden.
Abtretung der Stammesgebiete und Zug in die Reservation (1818â1892)
1795 berichtete eine Gruppe von Pawnee und Wichita in San Antonio den Spaniern von Beleidigungen und Unrecht, das sie seitens der Amerikaner erfahren hatte, und zeigte Interesse, die Freundschaft mit den Spaniern zu festigen. Trotz Interesses seitens der Spanier ergab sich aus dem Treffen kein BĂŒndnis. SpĂ€ter besuchte eine Delegation von StammeshĂ€uptlingen PrĂ€sident Thomas Jefferson, und 1806 kamen Lieutenant Zebulon Pike, Major G. C. Sibley und Major S. H. Long in die Pawnee-Dörfer. In mehreren VertrĂ€gen traten die Pawnee zwischen 1818 und 1892 ihr Land an die Vereinigten Staaten ab und zogen in eine Reservation am Loup River in Nebraska. Permanente ĂberfĂ€lle der Lakota aus dem Norden gipfelten am 5. August 1873 in einem Massaker. Zu dessen Gedenken entstand 1930 das Massacre Canyon Monument. Ferner waren sie durch das Eindringen weiĂer Siedler aus dem Osten und SĂŒden 1875 gezwungen, ihre Reservation zu verlassen und in das Indianerterritorium zu ziehen. Viele junge Pawnee zogen es vor, lieber als Scouts zur Kavallerie der US-Armee zu gehen, als die Ăde des Reservationslebens zu ertragen.
Im 20. Jahrhundert wandten sich die meisten Pawnee dem Christentum zu. Es gibt jedoch immer noch AnhÀnger der traditionellen Religion, viele praktizieren beides nebeneinander, manche bekennen sich zur Peyote-Religion.cite-ref-12[12]
Demographie
Im 19. Jahrhundert wurden die Pawnee von Pocken und Cholera-Epidemien beinahe ausgelöscht. Ihre Bevölkerung reduzierte sich im Jahre 1900 auf schĂ€tzungsweise 600 Stammesmitglieder. Bei der VolkszĂ€hlung im Jahre 2000 lebten 2486 Pawnee in oder nahe ihrer Oklahoma-Reservation. 1996 sprachen nur noch vier Ă€ltere Pawnee ihre traditionelle Sprache. 1964 bekamen die Pawnee eine Nachzahlung von 7.316.096,55 Dollar fĂŒr unterbewertete LandverkĂ€ufe aus dem vergangenen Jahrhundert. Heute bemĂŒhen sich die Pawnee, ihre alte Kultur wiederzubeleben, und treffen zweimal im Jahr mit ihren Verwandten von den Wichita zusammen.
Benennungen
Die Countys Pawnee County in Kansas, Pawnee County in Nebraska und Pawnee County in Oklahoma sind nach dem Stamm benannt.
Siehe auch
Literatur
âą John R. Swanton: The Indian Tribes of North America. Smithsonian Institution, Bureau of American Ethnology, Bulletin 145, Smithsonian Press, Washington D.C., 1969, ISBN 0-87474-092-4
âą Raymond J. DeMallie: Handbook of North American Indians. Volume 13: Plains. Smithsonian Institution (Hrsg.), Washington, 2001, ISBN 0-16-050400-7
âą Gene Weltfish: The Lost Universe - Pawnee Life and Culture. University of Nebraska Press, 1990, ISBN 978-0-8032-5871-6
Weblinks
Commons
: Pawnee
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Homepage der Pawnee Nation of Oklahoma
âą Pawnee Indian Tribe
âą Pawnee Indian History in Kansas
âą Pawnee Indians
âą David J. Wishart: Pawnees. Eintrag bei Encyclopedia of the Great Plains.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Barry M. Pritzker: A Native American Encyclopedia, History, Culture and Peoples. Oxford Univ. Press, 2000, ISBN 0-19-513877-5. S. 351.
cite-note-22. â Gene Weltfish: The Lost Universe, Pawnee Life and Culture, Seite 5, University of Nebraska Press, ISBN 0-8032-5871-2
cite-note-33. â Gene Weltfish: The Lost Universe: Pawnee Life and Culture, S. 463.
cite-note-44. â Spitznamen waren ĂŒblich unter Indianern, insbesondere zwischen benachbarten Gruppen - seien diese verwandt oder auch nicht, verbĂŒndet oder verfeindet - oftmals hatten diese Bezeichnungen einen abwertenden oder auch freundlichen lustigen Hinweis auf besondere Verhaltensweisen oder Aussehen
cite-note-55. â Georg E. Hyde, Savoie Lottinville: The Pawnee Indians, University of Oklahoma Press, 2007, Seite 361, ISBN 978-0806120942
cite-note-66. â Steven Charleston, Elaine A. Robinson (Hrsg.): Coming Full Circle: Constructing Native Christian Theology. Augsburg Fortress Publishers, Minneapolis (USA) 2015, ISBN 978-1-4514-8798-5, S. 32.
cite-note-feest-77. â Christian F. Feest: Beseelte Welten â Die Religionen der Indianer Nordamerikas. In: Kleine Bibliothek der Religionen, Bd. 9, Herder, Freiburg / Basel / Wien 1998, ISBN 3-451-23849-7. S. 90â92.
cite-note-88. â Gene Weltfish (1965): The lost universe: Pawnee life and culture. New York: Basic Books, S. 448â462 (Vorschau bei Google Books)
cite-note-99. â Native American Antiquity - Native American Skies - Pawnee Morningstar Ritual
cite-note-handbook-1010. â Handbook of Texas Online - The Pawnee Indians
cite-note-1111. â Gene Weltfish: The Lost Universe: Pawnee Life and Culture, Seite 471
cite-note-1212. â Anna Lee Walters: The Pawnee Nation. Capstone, Mankato (USA) 2000, ISBN 0-7368-0501-X. S. 17.